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Zur Zulässigkeit presserechtlicher Informationsschreiben einer Anwaltskanzlei

  • Leitsatz des Gerichts: Die Übermittlung eines „presserechtlichen Informationsschreibens“ greift in der Regel nicht rechtswidrig in das Recht am eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb eines Presseunternehmens ein. Eine andere Beurteilung ist allerdings dann geboten, wenn das übersandte Informationsschreiben von vornherein ungeeignet ist, präventiven Rechtsschutz zu bewirken. Hiervon istLeitsatz des Gerichts: Die Übermittlung eines „presserechtlichen Informationsschreibens“ greift in der Regel nicht rechtswidrig in das Recht am eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb eines Presseunternehmens ein. Eine andere Beurteilung ist allerdings dann geboten, wenn das übersandte Informationsschreiben von vornherein ungeeignet ist, präventiven Rechtsschutz zu bewirken. Hiervon ist auszugehen, wenn es keine Informationen enthält, die dem Presseunternehmen die Beurteilung erlauben, ob Persönlichkeitsrechte durch eine etwaige Berichterstattung verletzt werden. BGB § 823 Abs. 1, § 1004; ZPO § 253. BGH, Urteil vom 15.01.2019 – VI ZR 506/17 (OLG Frankfurt/M.), MDR 2019, 290 = NJW 2019, 781 = WM 2019, 473show moreshow less

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Metadaten
Author:Stefan Ernst
Publisher:RWS Verlag
Place of publication:Köln
Year of Publication:2019
Language:German
Parent Title (German):Entscheidungen zum Wirtschaftsrecht : EWiR
Issue:9/2019
ISSN:0177-9303
First Page:285
Last Page:286
Document Type:Article (unreviewed)
Institutes:Hochschule Offenburg / Bibliografie
Acces Right:Zugriffsbeschränkt
Release Date:2020/01/21
Licence (German):License LogoEs gilt das UrhG
URL:https://www.ewir-online.de/heft-9-2019/ewir-2019-285-zur-zulaessigkeit-presserechtlicher-informationsschreiben-einer-anwaltskanzlei/